Meister Bockert ist zurück

Nein, kein neuer Handwerksmeister hat sich in Schwebheim angesiedelt, sondern der Biber, der im Volksmund auch „Meister Bockert“ genannt wird.

Nicht nur in der Schwebheimer Flur ist er wieder anzutreffen, auch in den Schlossscheunen ist jetzt ein Exemplar dieser Gattung zu bestaunen.

Als vor ca. einem halben Jahr auf der Staatsstraße zwischen Schwebheim und Sennfeld ein Biber überfahren wurde, war dies die Chance für den Ortsgeschichtlichen Arbeitskreis Schwebheim so ein heimisches Pelztier zu bekommen.

Schon lange bemühte sich unser Ehrenvorsitzende Günther Birkle einen Biber für museale, schulische und wissenschaftliche Zwecke nach Schwebheim zu holen. Günther Birkle und Lothar Schwarz von der Unteren Naturschutzbehörde holten das überfahrene Tier vom Jagdpächter in Oberndorf ab und deponierten es vorerst in der Gefriertruhe des AKAN. „Bibergulasch“ stand nämlich nicht auf dem Speiseplan von Familie Birkle. Außerdem mussten verschiedene amtliche Genehmigungen zur Präparation eines Bibers eingeholt werden.

Danach brachte unser Ehrenvorsitzender den tiefgefrorenen Biber zu einem Präparator nach Gelnhausen.

Finanziert wurde der Betrag von 750 Euro durch Spenden, wobei die Sparkasse Schweinfurt mit 500 Euro den größten Teil übernahm. 120 Euro steuerte die Gemeinde Schwebheim bei und der Rest wurde von privaten Spendern aufgebracht.

Seit einer Woche hat nun der „Nagehandwerker“ seinen Bau in den Schlossscheunen bezogen und freut sich über viele Besucher in den kommenden Monaten.

gez. Britta Ritter (2. Vorsitzende des OgAK)


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